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Favoriten im August: mein Sommer in Schweden

Wir sind zurück! Nachdem wir beide uns in den letzten 12 Monaten vorrangig unserem Studium gewidmet, eine Bachelorarbeit geschrieben und erfolgreich abgegeben, und schließlich eine Bachelorurkunde überreicht bekommen haben, haben wir beide nun wieder etwas mehr Zeit für andere Dinge, wie z.B. unseren Blog. Ich (Elisabeth) dachte, ich update euch zuerst einmal mit einem aktuellen Favoriten-Beitrag.

Wir sind zurück! Nachdem wir beide uns in den letzten 12 Monaten vorrangig unserem Studium gewidmet, eine Bachelorarbeit geschrieben und erfolgreich abgegeben, und schließlich eine Bachelorurkunde überreicht bekommen haben, haben wir beide nun wieder etwas mehr Zeit für andere Dinge, wie z.B. unseren Blog. Ich (Elisabeth) dachte, ich update euch zuerst einmal mit einem aktuellen Favoriten-Beitrag.

Den gesamten Monat August habe ich im Norden von Schweden bei meinem Freund und seiner Familie verbracht, und davon sind auch meine Monatsfavoriten geprägt. In den Monat gestartet bin ich erstmal  mit zwei Favoriten aus dem Juli: einmal das Augenbrauengel „make me brow“ von essence in der Farbe browny brows. Ich wollte schon lange mal ein dunkleres Augenbrauenprodukt ausprobieren, da ich den Look von dunklen Brauen sehr schön finde, weil es einen sehr schlichten bzw. No-Makeup Makeup Look total aufwerten kann. Und ich muss sagen, ich mag es, und ich habe es echt auch fast täglich getragen diesen Monat. Ich habe jetzt auch große Lust, noch andere Augenbrauenprodukte zu testen. Dazu habe ich noch das Lied „Alone with me“ von Vance Joy rauf und runter gehört. Das gesamte „Nation of Two“ Album ist ein Traum und ich halte derzeit fleißig Ausschau nach Konzerten.

20190821_040137_0Ich habe mir auch wieder mehr Zeit zum Lesen genommen und tatsächlich geschafft, mehrere Bücher fertig zu lesen. „Eleanor & Park“ hatte ich in einer Woche durch und die Story war echt süß und das Buch war einfach ein solider ‚lakeside read‘. Aber ich merke mehr und mehr, dass Romane in mir eher ein Gefühl von Zeitverschwendung hinterlassen. Da ließt man einfach stundenlang so eine Geschichte, was auch sehr unterhaltsam sein kann, und genießt es vielleicht auch, mit den Charakteren mitzufiebern, allerdings gibt es einem keine so richtigen Takeaways. Vielleicht setze ich mich in Sachen Produktivität hier etwas zu sehr damit unter Druck, meine Zeit immer effektiv nutzen zu müssen – vielleicht habe ich aber auch einfach noch nicht das richtige Buch für mich gefunden, was in mir ein positiveres Gefühl hinterlässt. Im Gegensatz dazu habe ich diesen Monat meine Liebe zum Notizen-machen bei Sachbüchern entdeckt. Das Buch „Hyperfocus“ von Chris Bailey fand ich so spannend, dass ich die Hauptgedanken gerne irgendwie in meinen Gedanken festhalten wollte, und so hat das alles angefangen. So hat sich das Lesen auch gleich produktiver angefühlt und ich mochte es sehr, dass ich immer schnell nochmal zu den Kernaussagen der früheren Kapitel zurückkehren konnte. Der Opa von meinem Freund hat dann noch ein deutsches altes Philosophie-Buch („Einführung in die Philosophie“ von Max Wentscher) in seinen Regalen gefunden und es mir ausgeliehen. Auch davon habe ich mir fleißig Notizen gemacht, was mir auch sehr dabei geholfen hat, konzentriert zu bleiben, denn Philosophie zu lesen ist ganz schön anstrengend! Philosophie war in der Schule immer eines meiner liebsten Fächer, und dieses Buch war seit einiger Zeit mal wieder das erste, was ich in diesem Bereich gelesen habe, und mit Sicherheit auch nicht das letzte. Es hat mich ein wenig daran zurückerinnert, was ich damals so daran mochte.

Passend dazu wurde ich zu einem Master-Studiengang in Berlin zugelassen, der auch ein wenig philosophisch angehaucht ist. Nachdem ich eigentlich fest davon überzeugt war, entweder in die Niederlande oder nach Schweden zu gehen, wo ich auch zu einigen Studiengängen zugelassen wurde, habe ich mich relativ spontan noch dazu entschieden, mich auch in Berlin zu bewerben. Nun ja, den Studienplatz in Berlin konnte ich dann nicht abschlagen. Das heißt also, ich ziehe schon bald um, und zwar nach Berlin!

20190720_104739_0Was wäre Schweden ohne ‚Fika‘? Zimtschnecken bzw. mein eigentlicher Favorit, Vanille-Schnecken, hatte ich diesen Monat zu genüge und das war definitiv auch ein Monatsfavorit für mich. Dazu gab es meistens Kaffee aus einer fancy Nespresso-Maschine und ich muss echt sagen, ich bin jetzt total überzeugt davon. Der Kaffee hat daraus immer eine kleine Schaumkrone und schmeckt einfach tausendmal besser als Instant oder French Press. Oder bilde ich mir das ein? Die Kapseln dafür sind natürlich, auch wenn sie komplett aus Aluminium gemacht sind, nicht unbedingt umweltfreundlich. Allerdings gibt es wiederverwendbare online zu kaufen, die man selbst mit gemahlenem Kaffee nachfüllen kann, und ich denke ernsthaft darüber nach, mir vielleicht irgendwann mal so eine Kaffeemaschine anzuschaffen.

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Typisch schwedisch waren auch unsere Ausflüge zu den vielen Seen hier, in denen wir natürlich auch gebadet haben. Dazu ging hier im Norden die Sonne nie so richtig unter, stattdessen ging der Sonnenuntergang direkt in einen Sonnenaufgang über, und so konnten wir in der Mitternachtssonne in spiegelglattem Wasser baden. Das war echt traumhaft schön und ein absolutes Highlight meines Sommers!

20190821_030551_0Auch haben wir einige Museen besucht, darunter auch ein Kunstmuseum, welches meine Liebe zu Kunst wie neu entfachen konnte. Dieser eine kurze Ausflug hat mich so sehr motiviert und inspiriert, dass ich solche Ausstellungen nochmal richtig zu schätzen gelernt habe. Ich habe mir auf jeden Fall fest vorgenommen, sämtliche Museen in Berlin aufzusuchen, und mich auch so von ihnen inspirieren zu lassen. Das erhoffe ich mir zumindest.

 

Das neue „Lover“ Album von Taylor Swift ist endlich draußen und ich als langjähriger Taylor Swift Fanatiker bin natürlich wieder einmal total begeistert. Besonders hat es mir das Lied „Cornelia Street“ angetan. Jemand hat es auf Youtube als eine Mischung zwischen „All Too Well“ (mein alltime favourite!) und dem „1989“ Album beschrieben und ich finde das trifft das ganze ganz gut auf den Kopf. Große Weiterempfehlung auf jeden Fall.

20190830_051429_0Auf Netflix habe ich die neue Staffel von „Mindhunter“ in nur zwei Abenden durchgeschaut. Ich finde, die Serie ist für Psychologie-Studenten einfach ein Muss und einfach unglaublich faszinierend und spannend. Auch von „13 Reasons Why“ gibt es eine neue Staffel und, entgegen der ganzen negativen Kritik online, muss ich sagen, ich bin echt begeistert und positiv überrascht. Der Fokus lag endlich etwas mehr auf dem Genesungsprozess der Opfer, die Show hat auch versucht problematische Themen wie Drogenabhängigkeit, Maskulinität und Rape Culture aufzugreifen, und das Ganze war als eine Crime Show aufgemacht. Vielleicht war es letzteres, was mich daran gekriegt hat. Ich mochte aber auch, dass es eine Erzählerin gab, die nochmal versucht hat, das Verhalten der anderen Charaktere zu analysieren bzw. interpretieren. Ich habe die Staffel auf jeden Fall gerne geschaut.

DSC_7556-minIn Sachen Kosmetik möchte ich noch das Enzyme Peeling von Daytox erwähnen. Nachdem ich ein Video zum Thema Hautpflege von einer Dermatologin auf Youtube gesehen habe, die erklärt hat, wie physische Peelings die Poren verstopfen können, wollte ich unbedingt einmal ein chemisches Peeling ausprobieren. Das Enzympeeling von Daytox war dann das einzige chemische Peeling, was ich in der Drogerie finden konnte, und seine Inhaltsstoffe haben mich auch überzeugt. Bei dem Produkt handelt es sich um ein Pulver, was man mit Wasser vermengt, auf die Haut aufträgt und nach etwa 5 Minuten wieder abwäscht. Ich sehe auf jeden Fall einen Unterschied auf meiner Haut,  sie ist glatt und rein und kein bisschen gereizt nachdem ich es benutzt habe, und bin gespannt auf die längerfristigen Ergebnisse nach regelmäßiger Anwendung. Die Pulver-Form macht es auch unglaublich praktisch fürs Reisen mit Handgepäck.

Seid ihr auch solche ‚Fika‘-Fans? Könnt ihr Bücher oder Serien weiterempfehlen? Was war ein Favorit für euch im August?

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