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Osterfrühstück

In den letzten paar Jahren ist Ostern irgendwie einfach unbemerkt an mir vorbeigezogen. Dieses Jahr kam alles aber ein wenig anders. Der Beitrag erzählt von meinen Gedanken zum Thema Zeitmanagement und Produktivität, und warum ich dieses Jahr doch ein wenig Ostern gefeiert habe.

In den letzten paar Jahren ist Ostern irgendwie einfach unbemerkt an mir vorbeigezogen. Ich hatte vielleicht den Gedanken „Oh, bald sind die Feiertage!“, aber ich habe dem nicht wirklich meine Aufmerksamkeit geschenkt und meistens erst nachher festgestellt, dass es nun tatsächlich letzten Sonntag war. Ostern ist für gewöhnlich in den letzten Wochen meines zweiten Semesters, und das heißt, ich bin tief versunken im Lernstress für die letzten Hausarbeiten und Prüfungen vor den Sommerferien. Da ist nicht viel Zeit für Freizeitaktivitäten, da ist eigentlich keine Zeit für Ostern. Dieses Jahr kam alles aber ein wenig anders.

Nachdem ich dieses Jahr so einige Male an Dingen gescheitert bin, und es mich als Perfektionistin schon ganz schön getroffen hat, war ich dazu gedrungen, mich mit dem Thema einmal genauer auseinander zu setzen. Ich habe immer mehr Zeit investiert, ins Lernen oder in Bewerbungen, um alles wieder gut zu machen. Scheitern war dann umso schmerzhafter. Erst jetzt stelle ich fest, dass das irgendwo kontraproduktiv war. Ich habe mehr und mehr Zeit in meine Produktivität gesteckt, hatte aber immer mehr das Gefühl, dass ich mich kaum konzentrieren konnte und immer weniger dabei rauskam. In den letzten zwei Jahren war ich so erfolgreich, was lief da nur anders? Die Lösung ist ganz einfach: ich habe wortwörtlich „konzentrierter“gearbeitet. Die kurze Zeit, die ich an etwas gearbeitet habe, habe ich super intensiv genutzt. Dabei spielen natürlich noch andere Faktoren eine Rolle (z.B. Stress), aber ich glaube, es ist sehr wichtig, sich bewusst Zeit für Dinge zu nehmen, anstatt ständig an etwas arbeiten zu wollen. Das hilft sicherlich auch dabei, einen klareren Kopf zu bewahren, denn so ist man in Gedanken mehr bei der Sache und nicht bei anderen Problemen. Ich habe also bewusst entschieden, mir dieses Jahr die Zeit für ein bisschen Ostern zu nehmen, für mich, und meinen Alltag damit zu verschönern.

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Gebacken habe ich die „Chocolate Hot Cross Buns“ von Jamie Oliver. Man sieht es auf den Bildern nicht, aber das Beste an diesen ist der flüssige Schokoladenkern! Da ich nicht so ein Honig-Fan bin, habe ich die Glasur weggelassen. Und ja, mein Teig war ein wenig zu trocken, was man an den Rissen erkennen kann (das habe ich erst zu spät bemerkt), aber geschmeckt haben die Brötchen trotzdem.

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Wie habt ihr die Osterfeitertage verbracht? Habt ihr noch Tipps fürs Produktiv-sein? Wie motiviert ihr euch?

3 Antworten auf „Osterfrühstück“

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