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#Personalbest: Fünf Möglichkeiten deine Semesterferien zu nutzen

Während dem Semester sehnen wir uns alle nur zu sehr nach den nächsten Semesterferien, so auch ich. An meiner Uni bekomme ich diese auch besonders im Sommer zu Genüge – ich spreche hier von über vier Monaten Sommerferien! Nach ein bis zwei Wochen Nichtstun treibt es mich aber einfach nur in den Wahnsinn. Ich beginne, jegliche alltägliche Routinen zu verlieren und fühle mich furchtbar unproduktiv, ich denke, ich verschwende nur einen Haufen an Zeit. Es gibt allerdings allerlei Möglichkeiten, nicht in so ein Loch zu fallen, und auch so eine lange Zeit produktiv zu nutzen und nicht einfach „nichts zu tun“. Im folgenden seht ihr zu welchen Erkenntnissen ich diesbezüglich gekommen bin.

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Praktikum

Je nach Branche kann dies sehr einfach oder auch eher schwierig zu bekommen sein. Ich habe hier mit Psychologie etwas weniger Glück, da viele Jobs hier sehr vertraulich sind und es zumeist etwas schwieriger ist, Hilfskräfte wirklich mit einzubinden. Dafür kann ich beispielsweise generell im Sozialen Bereich immer Erfahrung gebrauchen und Praktika in Kindergärten, Altersheimen, Behinderteneinrichtungen oder im Krankenhaus absolvieren. Ein Praktikum bietet meiner Meinung nach immer den Vorteil, dass Vorgesetzte einen weniger streng behandeln, da man ja unbezahlt arbeitet, man allerdings arbeitsbezogene Soft skills erlernen und wertvolle Erfahrungen sammeln kann.

Sommerkurs

Viele Unis bieten im Sommer meist einmonatige Kurse an, dies ist eine gute Möglichkeit für einen kurzen Auslandsaufenthalt an einer ausländischen Uni. Sehr beliebt sind dabei Academic English Kurse, es werden aber auch andere Themen angeboten. Ich selbst hatte das Glück, diesen Sommer einen Monat lang das Thema Drogenabhängigkeit in Schweden zu studieren. Das bringt mir extra Credits und eine Auszeichnung auf meinem Academic Transcript, außerdem kann ich es auf meinem Lebenslauf kennzeichnen. Neben einem erweiterten Fachwissen, konnte ich mit dem Auslandsaufenthalt aber vor allem meinen Horizont erweitern, habe Freunde aus aller Welt dazugewonnen, im Austausch mit anderen viel über andere Kulturen und ausländische Universitäten gelernt, und die Arbeit im Forschungsbereich etwas kennen lernen dürfen.
Die Volkshochschule bietet im Sommer auch einige Kurse und Veranstaltungen zu allen möglichen Themen an. Es lohnt sich echt, sich einmal das Programm anzuschauen. So kann man beispielsweise Sprachen- und Babysitting-Zertifikate erlangen, oder Tastschreibkurse, Kurse zum Umgang mit Bildbearbeitungs- und Grafikprogrammen, Fotografie-, Zeichen-, oder Nähkurse belegen. Genauso kann man natürlich auch private Kurse zu beliebigen Thematiken finden und belegen.

Job

Einen Sommerjob in seiner jeweiligen Branche zu finden ist zumeist auch eher schwierig. In jedem Job kann man allerdings arbeitsbezogene Soft skills erlernen. Man kann damit natürlich auch Geld für Reisen oder andere kostenintensive Projekte verdienen. Erster Anlaufort sollten dabei die Uni sein, welche einem oft bei der Jobvermittlung helfen kann, aber auch Personalfirmen und Online-Job-Portale. Eigentlich immer einen Job bekommen kann man in der Inventur oder beim Fundraising. Speziell im Sommer suchen viele Sommer-Camps außerdem nach Helfern und Team-Leitern.

Selbstentwicklung – Selbstverbesserung

Lange Zeiträume an Freizeit bieten immer die Möglichkeit zur intensiven Selbstwidmung. Man kann die Zeit gezielt nutzen, um Fähigkeiten zu verbessern oder neu zu erlernen. Im Selbststudium kann man viel zu Sprachen, Fotografie, Zeichnen, Malen, Sport, oder was auch immer einen interessiert lernen. Allein durch den Austausch von Romanen mit Sachbüchern kann man sich sehr weiterbilden.
Viel Freizeit bietet auch Zeit zur Selbstpflege, die man sonst eher in den Hintergrund rückt. Man kann täglich Sport treiben, sich Zeit für die Hautpflege nehmen, endlich wieder regelmäßig gesund Kochen und Backen, mal wieder zum Friseur gehen, Meditieren, und motivierende Bücher lesen. Ich lese zum Beispiel gerade „Radical Self-Love“ von Gala Darling.
Für mich zählt auch das Reisen unbedingt zur Selbstentwicklung. Mit jedem neuen Ort, den man bereist, erweitert man seinen eigenen Horizont. Aber man lern auch sich selbst besser kennen, da man sich in einem neuen Umfeld zurecht finden muss. Und man kann natürlich auch Sprachen im Ausland super gut und schnell verbessern. Für den Anfang finde ich dabei die Kauderwelsch-Bücher übrigens sehr gut.

Freiwilligenarbeit

Woran viele hierbei erstmal nicht denken, ist ehrenamtlich in seiner eigenen Gemeinschaft zu arbeiten. Es gibt eigentlich immer die Möglichkeit, sich ehrenamtlich im Krankenhaus, in Charity Shops, oder in Pflegeheimen zu engagieren.
Ansonsten kann man natürlich auch sehr gut Freiwilligenarbeit mit einem Auslandsaufenthalt verbinden. Dabei gibt es einige staatlich geförderte Programme, wie zum Beispiel den IJFD (Internationaler Jugendfreiwilligendienst), EFD (Europäischer Freiwilligendienst), Weltwärts, oder Kulturwärts. Theoretisch können diese ab zwei Monate lang sein. Wer sich dabei allerdings selbst finanziert, kann sehr viel leichter eine Einsatzstelle finden. Auf ijgd.de beispielsweise oder auch bei STA Travel gibt es ein großes Angebot an kurzen Freiwilligenaufenthalten und Workcamps im Ausland. Kostengünstig kann man auch mit WWOOF (World-Wide Opportunities on Organic Farms) ehrenamtlich im Ausland arbeiten, wobei man für seine Arbeit Unterkunft und Verpflegung gestellt bekommt.

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