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What Happened In Copenhagen

Ich habe mich mit der Idee, bis nach Kopenhagen zu reisen, von den anderen anstecken lassen und bin fürs Wochenende spontan mit einer Freundin nach Dänemark gefahren. Wie bereits in meinen Juli-Favoriten erwähnt, war die Reise ein echtes Highlight für mich. Meine Erfahrungen und Tipps möchte ich gerne an euch weitergeben.

Umstieg: Sightseeing in Göteborg

Um nach Kopenhagen zu gelangen, haben wir uns nach erstem Stöbern und Vergleichen im Internet dazu entschieden, einen Nachtbus dahin zu nehmen. Das bedeutete allerdings auch, dass wir in Göteborg ein Mal umsteigen müssten, was mit einer zweistündigen Wartezeit verbunden sein und unseren Schlaf unterbrechen würde. Es hat sich daher für uns gelohnt, einmal nach den beiden Fahrten (Linköping – Göteburg und Göteborg – Kopenhagen) einzeln zu schauen. Wir konnten so nämlich schon etwas eher nach Göteborg fahren, dort unseren Nachmittag bzw. Abend verbringen, um dann erst nachts von dort einen Bus nach Kopenhagen zu nehmen.

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Free Walking Tours: Schnell, viel sehen und lernen

Eine solche Tour habe ich bis jetzt erst ein einziges Mal in Jerusalem mitgemacht, aber ich war damals doch sehr angetan und mir gefällt das Konzept. In Kopenhagen angekommen, startete ich also mit einem starken Cold Brew Kaffee in den Tag. Denn direkt am Morgen wollten wir uns einer großen Free Walking Tour, mit allen Haupt-Sehenswürdigkeiten, durch die Stadt anschließen. Vorm großen Rathaus trafen wir auf unseren Guide und schon ging’s los. Wir haben viel gelernt, viel gelacht, und der Endpunkt war nicht weit von der berühmten kleinen Meerjungfrau. Wir waren danach zwar doch ein wenig erschöpft, aber unglaublich begeistert.

Am Sonntag haben wir uns deshalb dann am Vormittag noch der Klassischen Tour angeschlossen, die direkt vor der Torvehallerne (Essens-Halle) und nicht weit von den Botanischen Gärten endete. Und am Nachmittag sind wir noch bei der Tour durch Christianshavn mitgelaufen, bei der wir direkt vor Christiania angehalten sind.

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Dänisches Design & Handarbeit

Dänemark ist unbedingt auch für sein Design und sein Handwerk bzw. seine Handarbeit bekannt. Und das sieht man auch, wenn man durch die Kopenhagener Innenstadt schlendert, wo man auf viele kleine unabhängige Läden stößt. Bei einer der Touren wurde auch empfohlen, einmal bei Illums Bolighus vorbeizuschauen. Dem bin ich allerdings nicht nachgekommen. Durch Zufall bin ich allerdings an dem Shop von Tortus vorbeigelaufen, dem ich schon seit langem auf Instagram folge. Erst als ich vor dem Laden stand, kam mir der Gedanke, dass sich sein Shop ja in der Stadt befindet. Ich bin auch reingegangen und traf dann sogar persönlich auf den Eigentümer und durfte auch sein Studio sehen. Versucht auf jeden Fall auch mal euer Glück, wenn ihr da seid. ;)

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Geheimtipp: Billig & Luxuriös Übernachten

Nach unserer ersten Tour am Samstag war es dann endlich Zeit, in unser Hostel einzuchecken. Wir haben uns dazu entschlossen, im Steel House zu übernachten. Das ist ein brandneues Hostel, welches erst drei Tage vor unserer Reise eröffnet hatte. Da immer noch daran gebaut wird, z.B. ein Pool und ein Fitness-Bereich eingerichtet werden sollen, war und ist das Ganze derzeit noch ein einziges Schnäppchen. Das Hostel bietet auch günstig Frühstücks-Pakete an und alle Mitarbeiter sind super freundlich und hilfsbereit.

 

Günstig Essen

Wenn man sich online nach günstigen, Budget-freundlichen Restaurants umschaut, stößt man seltenst auf welche mit Gerichten für unter 100 Dänische Kronen, was umgerechnet etwa 10 Euro sind. In den Kellergeschössern vieler Häuser findet man allerdings oft kleinere Restaurants und Imbisse, bei denen man sehr günstig satt wird. Samstag Abend haben wir in so einem Restaurant z.B. auch Falafel gegessen. Und in der Nähe der Torvehallerne (Essens-Halle) haben wir ein Mal Pizza bekommen.

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Wenn man in Kopenhagen zu Besuch ist muss man außerdem unbedingt einmal einen der berühmten roten Hot Dogs probieren, das ist klar. Diese bekommt man auch überall günstig an Straßenständen. An manchen Straßenständen findet man aber auch Crêpes oder Pancakes mit einer großen Auswahl an Belägen. Besonders in Christiania gibt es desweiteren einige Falafel-Stände, welche eine gute Alternative zum Essen in der „Copenhagen Street Food“-Halle in Christianshavn sind.

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Gefrühstückt habe ich am Sonntag günstig in einer Bäckerei in Vesterbro, in der es relativ günstig kleine Gebäckstücke zu Kaufen gab. Ich muss allerdings hinzufügen, dass der Kaffee dort dafür nicht gerade günstig war, trotzdem ist es insgesamt eine gute Frühstücks-Möglichkeit für Besucher mit kleinem Geldbeutel. Die Gegend ist auf jeden Fall generell ein wenig günstiger und generell für Restaurants, Cafés & Co. zu empfehlen.

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