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Favoriten im Juli

Mein Monat Juli  startete dieses Jahr mit einem Flug nach Linköping, Schweden. Ich sollte dort den gesamten Monat an der Universität Linköpings verbringen, um einen Monat lang tiefgründig das Thema Drogenabhängigkeit und dazugehörige Forschungsmethoden zu studieren. Gesagt, getan. Mit einem etwas mulmigen Gefühl machte ich mich also auf den Weg, denn ich würde dort erst einmal niemanden kennen, schon vor Beginn des Kurses bekamen wir einige Kapitel in einem Medizinbuch (!) zu lesen, und so plagten mich einige Selbstzweifel.

Dann der erste Tag an der Uni, verging ganz schnell, wie ein kurzer Augenblick. Und schon, einfach so, hatte ich die ersten Freundschaften geschlossen. Mein angespanntes Gesicht verwandelte sich in ein einziges Lächeln. Die Vorlesungen waren unglaublich spannend und in den Labs schauten wir uns echte Gehirne an und untersuchten unsere eigenen Gene. Unglaublich. Je mehr Zeit ich also dort verbrachte, desto mehr verschwanden auch alle meine Zweifel.

Ich habe es sehr genossen, endlich mal wieder voll durchgeplante Tage zu haben, über meine Zukunft nachzudenken, und ausgiebig die schwedische Kultur kennen zu lernen und zu genießen. Ich hatte echt ereignisreiche und inspirierende Tage, gefüllt mit allerlei Favoriten.

DSC_4170Meine neuen „Tanami Tencel Culottes“ von Thought waren dabei mein ständiger Begleiter. Ich weiß, mit dem Culottes-Trend hänge ich wohl ein wenig hinterher. Ich finde jedoch, dass dieses Exemplar zwar modern, aber ein wenig zeitloser ist, vielleicht durch die stahlblaue Farbe. Ich hoffe auch, dass es mir das schottische Wetter erlaubt, sie noch oft zu tragen. Am liebsten trage ich dazu ein schlichtes schwarzes T-Shirt und meine weißen Supergas oder Leder-Latschen. Für den Herbst könnte ich sie vielleicht aber auch einfach mit einem schlichten langärmligen Pullover kombinieren.

Kopenhagen Collage4Direkt zum Ende der ersten Woche, habe ich mich für das Wochenende mit einer Freundin aufgemacht nach Kopenhagen. Um möglichst viel vom Wochenende zu haben, haben wir den Nachtbus dahin und auch wieder zurück genommen. Auf der Hinfahrt konnten wir noch einen längeren Zwischenstopp in Göteborg einlegen. Wen interessiert, wie genau wir uns die Zeit in der Stadt vertrieben haben und was für Tipps ich zukünftigen Kopenhagen-Besuchern geben würde, kann sich auf einen kommenden Beitrag dazu freuen. Der Trip war einfach durch und durch gelungen und ein echtes Highlight für mich.

DSC_4357Am Wochenende darauf bin ich alleine nach Stockholm gereist. Schon beim vorherigen Recherchieren stellte ich fest, dass es in der Stadt unglaublich viel zu sehen geben würde. Ich bin letztendlich zugegebenermaßen ein wenig von Museum zu Museum und von Tour zu Tour gehetzt, gleichzeitig hatte ich immer noch Zeit, zwischendurch einen Kaffee zu trinken und andere Freunde vom Sommerkurs zu treffen. Ich habe in den zwei Tagen, die ich dort verbracht habe, echt so viel gesehen, wie ich konnte. Ich würde auf jeden Fall aber sehr gerne nochmal dahin zurückkehren, um die Stadt noch weiter zu erkunden. Ich weiß nicht, was die Stadt so besonders macht, vielleicht dass sie rundum von Wasser umgeben bzw. durchzogen ist, vielleicht ihre Schönheit, vielleicht die vielen coolen Dinge, die es dort zu sehen gibt. Aber ich denke mit diesem Bild konnte ich den Zauber der Stadt auch ein wenig einfangen, oder?

DSC_4648Am letzten Wochenende hat es mich nach Motala getrieben, einem kleinen Ort direkt am großen Vättern See. Angeblich ist es der zweitgrößte und auch der zweitsauberste See Schwedens. Ich glaube beides nur zu gern, denn der See war sehr groß und das Wasser darin war echt unglaublich klar.

20631816_1847826145234213_2008146961_nWährend meines Uni-Alltags in Schweden, waren „Fikas“ meine absolute Lieblingsbeschäftigung und nicht selten auch Ersatz einer Hauptmahlzeit. Als Kaffeeliebhaberin war das ein echter Pluspunkt der schwedischen Kultur für mich. Wer jetzt nicht weiß, wovon ich rede: „Fika“ kann vieles bedeuten, man könnte es vielleicht als Erfrischung oder Snack übersetzen, aber für mich bedeutet es ganz klar einfach Kaffee zu trinken.

DSC_4133Vom regnerischen und kalten Schottland kam ich in einem sonnigen und warmen Schweden an. Ein purer Favorit für mich im Juli war also definitiv auch das Wetter. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein Luxus es für mich war, jeden Tag Sonnenschein und um die 20 Grad zu haben. Meine Laune war automatisch einfach doppelt so gut wie sonst.

DSC_4753_bearbeitetNur ein paar Tage vor Abflug hatte ich mir, nach Lesen der zahlreichen guten Bewertungen online, im Bioladen dieses Haarshampoo und den passenden Conditioner von dr.organics gekauft. Beides in Kombination macht meine Haare sehr weich und ich spüre einfach, dass es ihnen Feuchtigkeit spendet, welche sie ununterbrochen benötigen. Ich muss dazu sagen, dass der Conditioner definitiv im Vergleich zu herkömmlichen die Haare nicht so leicht durchkämmbar macht, aber das nehme ich dabei gerne in Kauf, mit meinem Tangle Teazer ist das sowieso kein großes Problem für mich.

DSC_4218Was im Sommer natürlich sonst auch nicht fehlen darf, ist Eiscreme. In Schottland ist Kugeleis eher Mangelware, umso mehr konnte ich es nun in Schweden wertschätzen.  Ich habe es aber auch sehr ausgenutzt, in der Studentenwohnheims-Küche ein großes Tiefkühlfach zur Verfügung zu haben, und einige Packungen der Ben & Jerry’s Minis genossen.

DSC_4762_bearbeitetAuf Netflix geschaut habe ich seit diesem Monat die Serie „Gypsy“. Darin geht es um eine Psychotherapeutin, die heimlich in die Privatleben ihrer Patienten eintaucht. Bei mir stößt das natürlich auf Interesse. Ich finde es sehr spannend, einmal einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag einer Therapeutin zu bekommen, was ja im echten Leben eher schwierig ist, auch wenn das in der Serie vielleicht nicht immer super realistisch ist. Aber auch so ist die Story meiner Meinung nach einfach spannend und ich kann die Serie jedem weiterempfehlen.

Dank der komplementären Mitgliedschaft beim Uni-Sport, habe ich im Juli außerdem Yoga bzw. die Bodybalance-Kurse total für mich entdeckt. In den Kursen trainiert man seine Beweglichkeit und Kraft, was ich sehr vom Turnen vermisse, und am Ende geht man super entspannt dort raus. Ich habe unbedingt vor, mich nun auch hier in Schottland für das Sportzentrum anzumelden, um mir meine viele Freizeit mit ein paar Yoga-Kursen vertreiben zu können. Es gibt die Bodybalance-Kurse von Les Mills allerdings auch online, man kann es dort auch für 14 Tage kostenlos testen, was ich jedem einmal ans Herz legen würde.

1 Antwort auf „Favoriten im Juli“

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