Kategorien
Life

#personalbest: Planen

Besonders in den letzten Monaten war ich irgendwie nicht ganz so aktiv und produktiv, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich musste feststellen, dass ich konkrete Pläne brauche, die mich im Alltag antreiben. Hier möchte ich euch deshalb von meinen derzeitigen Planungsstrategien berichten.

Sommer 2016 war für mich sehr anstrengend. Ich bin in drei Monaten in vier verschiedenen Ländern unterwegs gewesen, ohne ein einziges Mal mein Zuhause betreten zu haben. Das hieß es nämlich auch erst einmal zu finden in dieser Zeit – Wohnungssuche. Ich war also zunächst mehr als zufrieden damit, einfach nichts zu tun für eine Weile. Einfach entspannt zu Hause zu sitzen und mich in meiner neuen Wohnung einzuleben. Für die Uni gab es auch eine ganze Weile lang erstmal nicht allzu viel zu erledigen und so verfiel ich langsam in eine sehr faule Routine. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass sich mein Planer in die hinterste Ecke meiner Schublade verkrochen hatte und ich überhaupt keine Pläne mehr gemacht habe. Ich dachte, ich könnte auch so den Überblick in meinem Kopf behalten – aber das tut mir nicht gut. Von jetzt an, plane ich alles konsequent auf Papier.

dsc_2518_bearbeitet

Zu meiner Schulzeit fing mein Planer immer an regelrecht auseinander zu fallen in den letzten paar Monaten. Seit ich studiere, benutze ich Planer von Paperblanks und die halten bei mir echt richtig gut – hierbei hat man die Wahl zwischen einer Vielzahl verschiedener Layouts und Designs. Dieses Jahr habe ich mich für das kleine Shiraz Diary mit Verso Layout und Gummiband entschieden. Auch auf Etsy (z.B. hier oder hier) findet man sehr hübsche Planer, aber ansonsten kann dafür natürlich jedes beliebige Büchlein herhalten. In meinem Planer halte ich alle wichtigen Deadlines, Termine und Aufgaben fest. Auf der linken Seite trage ich dabei stichwortartig Termine ein, während ich mir dazu gern auf der rechten Seite, falls angebracht, genauere Notizen mache und zusätzlich Aufgaben, die weniger termingebunden sind, aufschreibe.

dsc_2532_bearbeitet

Neben meinem normalen Planer führe ich außerdem ein Bullet Journal. Erst letztes Jahr bin ich auf die Methode dahinter gestoßen. Ich habe sie jedoch stark vereinfacht und auf einen monatlichen Habit Tracker, tägliche To-Do-Listen und allgemeine Listen reduziert. Mein Bullet Journal ist also ein wenig persönlicher als mein Planer und enthält eher persönliche Ziele und Überlegung anstatt externe Deadlines und Termine. In Zukunft möchte ich besonders strikter mit selbst gesetzten Deadlines umgehen.

dsc_2512_bearbeitet

dsc_2507_bearbeitet

#personalbest soll in Zukunft eine Kolumne sein, in der wir Beiträge zum Thema Selbstverbesserung schreiben. Wir haben uns dabei von der Bloggerin und Youtuberin Estèe Lalonde inspirieren lassen, die diesen Hashtag einmal eingeführt hat. Da wir beide der Meinung sind, man sollte kontinuierlich an sich selbst arbeiten, möchte wir euch so regelmäßig von unseren Taktiken und Fortschritten berichten.

Eine Antwort auf „#personalbest: Planen“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s