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Quarkbällchen

Das letzte Mal, dass ich Quarkbällchen gegessen habe, war 2014, als ich das erste Mal auf dem Impericon Festival in Leipzig war. Ich hatte den Großteil der Abiprüfungen schon geschafft und der Ausflug nach Leipzig war damit sehr unbeschwert. Zu der Zeit war ich allerdings noch Veganerin und schlichtweg begeistert, dass es vegane Quarkbällchen zu kaufen gab. Leider bin ich seitdem nicht mehr in diesen Genuss gekommen. Irgendwie sind mir Quarkbällchen auch nirgends mehr begegnet und ich hatte nicht das brennende Bedürfnis nach ihnen. Neulich wollte ich allerdings etwas mit der russischen, etwas festeren Version von Quark kochen und bin dann auf ein russisches Rezept für Quarkbällchen gestoßen. Sofort war ich begeistert von dem Gedanken, die Bällchen selbst zu machen. Ich habe das Rezept jetzt schon drei Mal gemacht und möchte es gern mit euch teilen.

Für die kugelförmige Köstlichkeit benötigt man:

2 Eier
250g Quark
8 gehäufte EL Mehl
3 gehäufte EL Zucker
1/2 TL Salz
1/2 TL Backnatron (oder Backpulver)
1/2 l Öl zum Frittieren

Alle Zutaten (mit Ausnahme des Frittieröls) werden einfach in einer großen Schüssel verrührt bis ein glatter, zäher Teig entsteht. Ich persönlich musste meist noch einiges an Mehl hinzufügen, bis der Teig die richtige Konsistenz hatte. Er sollte klebrig, aber nicht flüssig sein – da muss man sich etwas herantasten. Nun erhitzt man das Öl. Man muss beim Frittieren des Teiges unbedingt darauf achten, dass das Öl nicht zu heiß wird. Der Teig wird außen sonst sehr schnell dunkel und bleibt innen roh. Er braucht seine Zeit, um auszubacken und aufgehen zu können. Um den Teig zu Kugeln zu formen, habe ich einfach zwei Löffel benutzt, einen Teigklumpen zwischen diesen ein wenig hin- und hergeschoben und ihn dann von einem Löffel direkt in das heiße Öl gegeben. Hierbei muss die Kugel definitiv nicht perfekt sein, wenn sie in das Öl gegeben wird. Der Teig lässt dies erstens gar nicht zu, verzeiht einem aber zweitens auch sehr viel, da er im Öl seine Form noch sehr stark ändert. Versucht einfach, dass er einigermaßen rund ist! Es dauert ein wenig, doch dann: et voila, Quarkbällchen! 

Man kann diese dann z.B. noch mit Zimt und Zucker bestreuen, Apfelmus passt auch sehr gut dazu. Ich mag dieses Rezept, da der Teig schnell gemacht und der Prozess des Frittierens irgendwie sehr befriedigend ist. Zudem hat man am Ende noch etwas Leckeres zu essen und auch wenn es sich hierbei nicht um eine gesunde Vitaminbombe handelt, die man bedenkenlos jeden Tag genießen kann, sind Quarkbällchen zumindest eines: Comfort food – Futter für die Seele.

quarkballchen2

Eine Antwort auf „Quarkbällchen“

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